Arsenal-Chef Arsene Wenger hat ein ausführliches Interview über Homosexualität im Fußball und die damit verbundenen Probleme gegeben.
Der frühere Mittelfeldspieler von Aston Villa und West Ham, Thomas Hitzlsperger, outete sich letztes Jahr als schwul, allerdings erst, nachdem er seinen Rücktritt vom Fußball bestätigt hatte.
Das in den Stadien und Umkleidekabinen gepflegte Macho-Image des Fußballs stellt eine entmutigende Hürde für Fußballer dar, die am Ende des Tages den Sport ausüben wollen, den sie lieben, ohne dass ihr Privatleben dadurch beeinträchtigt wird.
American Football wird zu Beginn der nächsten Saison seinen ersten offen schwulen Athleten Michael Sam begrüßen, aber in der Premier League hat sich kein aktueller Spieler als homosexuell erklärt.
Arsenal-Chef Arsene Wenger hat Arsenal.com ein ausführliches Interview zu diesem Thema gegeben, in dem er die vereinseigene Fangruppe „Gay Gooners“ und die Initiative „Arsenal for Everyone“ unterstützt.
Wenger sagte, er glaube, dass der Fußball mit dem Rest der modernen Gesellschaft gleichziehen müsse, akzeptiere aber die damit verbundenen Herausforderungen.
Der 64-Jährige sagt, er würde jedem Arsenal-Spieler, der sich melden möchte, seine volle Unterstützung geben. Auf die Frage, wie er damit umgehen würde, antwortete er:
Zuerst würde ich zu ihm sagen: „Schau mal, danke, dass du es mir erzählt hast, aber das stört mich nicht.“ Du lebst dein Leben so, wie du es leben willst. Ich würde einfach versuchen, über sein Spiel und seine Einstellung auf dem Platz zu sprechen, und um den Rest würde ich mich nicht allzu sehr kümmern.
Wenger fügt hinzu, dass es keine große Sache sein sollte und erst wenn fünf oder sechs Fußballer sich als offen schwul outen, dann wird es kein so großes Gesprächsthema mehr in den Medien sein und die Einstellungen unter den Fans könnten beginnen, mehr Akzeptanz zu zeigen.
Ich weiß nicht, wie nah wir dran sind, aber wir müssen sicherlich noch einige Schritte unternehmen, um dorthin zu gelangen. Es gibt noch einiges zu tun.
Um das vollständige Interview zu lesen, besuchen Sie Arsenal.com
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