Die Schweiz trifft am Donnerstagabend bei der Weltmeisterschaft auf Serbien, und obwohl dies für einige Spieler ein entscheidendes Spiel in der Gruppe G ist, wird dieses Spiel so viel mehr bedeuten.
Tatsächlich ist dies ein Spiel voller geopolitischer Nebenhandlungen rund um eine Reihe albanischstämmiger Spieler im Schweizer Kader – nämlich Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka.
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Die beiden erzielten bei ihrem Aufeinandertreffen im Jahr 2018 beide Tore gegen Serbien und feierten mit dem eher umstrittenen „Albanischen Adler“, aber welche Bedeutung steckt hinter dieser Geste?
Albanischer Adler erklärt

Die Symbolik hinter dieser Feier ist eher einfach. Die gekreuzten Hände mit den gespreizten Fingern sollen den Adler darstellen, der auf der albanischen Flagge abgebildet ist.
Die Geste ähnelt dem Doppeladler auf der albanischen Flagge und wird auch mit der albanischen Ethnizität in Verbindung gebracht, wo sich die Albaner Shqiptar (Sohn des Adlers) und ihr Land Shqipëri (Land der Adler) nennen.
Aber warum feiern Schweizer Spieler, indem sie ein Symbol Albaniens zeigen? Nun, Spieler wie Shaqiri und Xhaka wurden in der ethnisch albanischen Region des alten Jugoslawien geboren, die damals von der serbischen Bevölkerung unterdrückt wurde.
Mehr als eine Million Kosovaren und Albaner wurden in dieser Zeit aus ihren Häusern vertrieben, darunter auch die Familien von Xhaka und Shaqiri, die in die Schweiz zogen.
Shaqiri und Xhaka sind als Repräsentanten der Schweizer Mannschaft aufgewachsen, aber ihre Verbindungen zu Albanien und dem Kosovo waren schon immer Teil ihrer Identität, und das haben sie den Serben bereits 2018 gezeigt.
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Jetzt ist ein Rückkampf in Katar angesetzt und die Spannungen könnten erneut hochkochen, wenn ein Spieler der Schweizer Mannschaft mit albanischer oder kosovarischer Abstammung das Tor trifft und auf diese Weise jubelt.
Im Jahr 2018 wurden sowohl gegen Xhaka als auch gegen Shaqiri Bußgelder wegen ihrer Feierlichkeiten verhängt, wobei die FIFA hoffte, politische Äußerungen während der Weltmeisterschaft zu verhindern. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Strafe einen Schweizer Spieler dieses Mal davon abhalten wird, auf diese Weise zu feiern.
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